Das Wichtigste Monument Kanarischer Architektur
Sitz der römisch-katholischen Diözese seit 1570
Die Kathedrale Santa Ana ist eine römisch-katholische Kirche in Las Palmas, Kanarische Inseln. Als Sitz der römisch-katholischen Diözese präsentiert sie sich eindrucksvoll im Viertel Vegueta, direkt am historischen Plaza Mayor de Santa Ana gelegen.
Die Kathedrale gilt als das wichtigste Denkmal der kanarischen Architektur.
Die Kathedrale, die in ihrem Kern im spätgotischen Stil entworfen wurde, verbindet in ihrem Kirchenschiff auf perfekte Weise komplexe Details mit riesigen Proportionen.
Auffällig sind die gewaltigen Säulen, welche das Innere der Kathedrale tragen. Diese Säulen ahmen im oberen Bereich Palmen nach und verästeln sich beeindruckend an der Decke.
Obwohl die Anfänge gotisch waren, verschmolzen spätere Erweiterungen des Architekten Diego Nicolas Eduardo neoklassizistische Elemente mit dem gotischen Ursprung der Kirche.
Bemerkenswert ist auch die Sakristei mit ihrem ausgeklügelten Steinfußboden, der ohne sichtbare Träger auskommt und als architektonisches Wunder gilt.
Hunderte Jahre Baugeschichte prägten das Erscheiungsbild der Santa Ana.
Die Konstruktion begann unter dem Episkopat von Fr. Diego de Muros nach den Plänen des Architekten Diego Montaude.
Die Kirche wurde temporär für fertig erklärt und zu Fronleichnam eröffnet.
Der Architekt Diego Nicolas Eduardo entwarf die Fassade neu und implementierte klassizistische Stilelemente.
Gelegen in dem kopfsteingepflasterten Vegueta Vierte teilt sich die Kathedrale den schönen Plaza de Santa Ana mit dem Rathaus und den berühmten bronzenen Hundestatuen.